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Mai 2018 – Warum Rauchen Zähnen und Zahnfleisch schadet

Den Weltnichtrauchertag am 31. Mai nehmen wir zum Anlass, Wissenswertes zum Thema Rauchen und Mundgesundheit für Sie kompakt in einer News zusammenzustellen. Zwar ist vielen Menschen bewusst, dass Rauchen schadet, die konkreten negativen Auswirkungen für die Mundgesundheit sind jedoch häufig nicht bekannt.

Mögliche Folgen des Rauchens für Zähne und Zahnfleisch:

Zahnfleischentzündungen und Parodontitis

Bei Rauchen entstehen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) wesentlich leichter. Weiterhin ist der Verlauf der chronischen Parodontitis bei Rauchern meist schwerer und die Behandlung problematischer. Die Folgen einer fortgeschrittenen Parodontitis: Die Erkrankung schädigt den Kieferknochen und führt unbehandelt zu Zahnverlust. Nicht zu vergessen sind außerdem die Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes und Rheumatoider Arthritis. Einige wissenschaftliche Studien geben zudem Anlass zu der Annahme, dass die Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt oder eines zu geringen Geburtsgewichtes erhöht.

Symptome bei Rauchern weniger auffällig

Wichtig zu wissen: Parodontitissymptome sind bei Rauchern in frühen Erkrankungsstadien oft weniger auffällig sind als bei Nichtrauchern: Zahnfleischbluten tritt seltener auf – dennoch sind oft bereits schleichende Entzündungs- und Schädigungsprozesse vorhanden!

Erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs

Auch das Risiko, an Mundhöhlen- und Rachenkrebs zu erkranken, ist bei Rauchern deutlich erhöht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000, in Österreich ca. 700 Menschen an Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachen. 95 Prozent davon sind Raucher. Tabakrauch enthält zahlreiche Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ein Rauchstopp könnte viele Fälle von Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs verhindern.

Weitere mögliche Folgen des Rauchens:

Tipps für Raucher:

Nehmen Sie Ihre regelmäßigen Kontrolltermine in unserer Praxis wahr. Diese Kontrollen sind wichtig, um eventuelle erste Anzeichen von Erkrankungen zu erkennen und diese früh behandeln zu können. Wir nennen Ihnen gern die für Sie empfehlenswerten Zeitabstände für die Vorsorgetermine. Noch besser wäre es natürlich, das Rauchen stark einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten.

 

Zur nächsten Mai-News: Wissen Sie, was Parodontitis ist?

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Dr. med. dent. Rainer Miazgowski

in Bochum auf jameda
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